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Vortrag über Tischbein und die Öfen: Informationen zur Ausstellung im Kloster Haina von der Kuratorin Caroline von der Osten-Sacken

12. 07. 2021

Das Wirken des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein in Italien und seine Inspirationen durch die Antike sind das Thema eines Vortrages, zu dem der Verein der Freunde des Klosters Haina für den kommenden Samstag, den 17. Juli, um 15:00 Uhr in die Winterkirche der historischen Zisterzienser-Abtei einlädt. Referentin ist die Kasseler Kunsthistorikerin Caroline von der Osten-Sacken, die auch die derzeit in Haina gezeigte Ausstellung „Eingeheizt! Tischbein und die Öfen“ kuratiert hat. Gezeigt werden dort Kacheln und Fotos von stilvollen Kachelöfen, deren Dekor nach den von Tischbein während seines Aufenthaltes in Italien gefertigten Zeichnungen gestaltet ist. Tischbein lebte von 1779 bis 1781 und dann erneut ab 1783 in Rom und war von 1789 bis 1799 Direktor der Kunstakademie in Neapel. Er ließ sich damals in seinem Schaffen von den Ornamenten antiker Vasen sowie von den Epen des griechischen Dichters Homer inspirieren. Der auf den damaligen Entwürfen basierende Ofenschmuck war bisher nur einer kleinen Schar von Eingeweihten bekannt und wird in Haina nun zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829) ist der bekannteste der mehr als zwei Dutzend Maler und Malerinnen, die im 18. und 19. Jahrhundert aus der Familie des Hainaer Klosterbäckers Johann Heinrich Tischbein und seiner Frau Susanna Margaretha geb. Hinsing hervorgegangen sind. In Rom malte er 1786/87 das berühmte Porträt des Dichters Johann Wolfgang Goethe in der Campagna. Von 1808 bis zu seinem Tod 1829 war Tischbein Hofmaler und Galeriedirektor des Herzogs von Oldenburg in dessen Sommerresidenz in Eutin. Hier griff er auf seinen großen Schatz von Zeichnungen zurück, die er in Italien gefertigt hatte. Die von ihm daraus entwickelten Figuren und Ornamente wurden dann auf Kachelöfen übertragen.

 

Der Vortrag Caroline von der Osten-Sackens war ursprünglich bereits zur Eröffnung der Ausstellung im Juni geplant, wurde aber wegen der Corona-Pandemie auf den 17. Juli verschoben. Darüber hinaus bietet die Kunsthistorikerin zwei Kuratoren-Führungen durch die Ausstellung an, und zwar am Sonntag, dem 12. September, und am Sonntag, dem 24. Oktober, jeweils um 15:30 Uhr. Treffpunkt ist das Klosterlädchen am Eingang zur historischen Anlage. Es gelten nach wie vor die amtlichen Hygieneregeln. Besucherinnen und Besucher werden deshalb gebeten, eine Maske zum Schutz von Mund und Nase zu tragen und Abstand zu wahren.

 

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